Ausstellungsankündigung: „Was übrig bleibt – die Kunst“

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Vier Künstler zeigen in einer gemeinsamen Installation für Sehen und Hören: Der HASE lebt! Die Kunst ist nicht totzukriegen. Bilder und Malerei, intermediale Collagen, Skulpturen aus Holz und Klang.

„Schönheit ist der Glanz der Wahrheit.“ Joseph Beuys.

Mit Werken von Peter Klassen, Georg Janthur, Bodo Berheide und Christian Ischebeck

Vernissage: Sonntag, 26. April 2015, um 11:00 Uhr

Einführung: Dr. Andreas Steffens, Wuppertal

Ausstellungsdauer: 26. April 2015 – 24. Mai 2015

Seit 1976 hat das Atelier- und Galerie-Kollektiv Ausstellungen in allerhand kunstfernen Räumen und seltsamen Gegenden organisiert. Und dabei alle möglichen Menschen mit Kunst und Künstlern konfrontiert und die Künstler mit den Menschen. Sei es beim „großen Mikadospiel“ (1983), bei dem wir von Ministerien und Grenzübergangsstellen überflüssige Grenzbäume einforderten oder im letzten Jahr die „Besetzung“ des Kaufhauses
Michel im Haus Fahrenkamp in Wuppertal. Kunst braucht Freiraum. Diesmal also in einer Galerie. Hat die Kunst wirklich nur einen Wert, eine Berechtigung, wenn sie gehandelt wird, wenn man sie kaufen kann? Und ist Kunst wirklich nur ein Luxus für die, die ohnehin schon alles haben?
Für die Künstler und für die Menschen drum herum, die die Kunst wahrnehmen, ist sie doch wirklich. Genau so wirklich wie die Pläne der Investoren, die nun nicht nur den Lauf der Dinge, sondern auch den Sinn der Welt zu bestimmen scheinen. Aber den Argumenten
des Geldes kann und muss die Kunst sehr wohl etwas entgegensetzen.
Selbstverständlich bleibt dem Künstler die Aufgabe, seine Kunst an der Wirklichkeit zu messen. Kann Kunst frei sein? „No Message“?
L’art pour l’art? Ist sie ein schöner Klecks an der Wand, eine Dekoration? Vielleicht ist ja die Kunst nur eine Kulturtechnik zur Verfeinerung der Wahrnehmung. Als wenn wir nicht schon genug Probleme auf der Welt sähen. Oder bringt etwa so eine altmodische Idee wie die der sozialen Plastik uns weiter, in der plötzlich alle verantwortlich sein können für das, was ist? Oder sein könnten.
Auch die Kunstschaffenden. Wir werden sehen.
Oder wie der Philosoph Andreas Steffens sagt: „Kultur wird es solange geben, wie es diejenigen gibt, die sie machen.“ *1
Es ist schon schwer genug, die eigene künstlerische Form zu finden, zu entwickeln, für das, was uns umtreibt und antreibt. Was uns ohnehin unsagbar scheint, ist immer noch schwer auszusprechen. Manchmal rückt die Philosophie etwas näher, geht eine Alliance ein mit der Kunst. Das bringt hier und da Licht ins Dunkel. Die Zukunft braucht Sinn, braucht Phantasie, die Kunst braucht FREIRAUM. Und sei es in einer Galerie. Für die Beendigung
ästhetischer und akademischer Langeweile!
Ach ja, Zur Ausstellung wird ein Katalog erscheinen.

*1 aus einer Eröffnungsrede von Dr. Andreas Steffens

Ort: HAGENRING – Galerie, Wippermann-Passage, Eilper Straße 71-75, 58091 Hagen

Öffnungszeiten: Di-Fr. 17-19 Uhr, So 11-13 Uhr, u. n. Vereinbarung

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